LogV versorgt 310 Personen beim Info Tag in Hildesheim
Log M und Log V (aktiv) stellen sich in Hildesheim aus
Beim Infotag in Hildesheim versorgte die Log V aus Helmstedt 310 Personen. Die Log M stellte Ihr Gerät vor.
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(Text BÖH OV Sarstedt)
Alles vorbei: nach der langen Vorbereitungszeit, ging die Großveranstaltung des Technischen Hilfswerkes schneller vorbei als gedacht. Über 150 THW-Spezialisten hatten Vorführungen rund um ihre Aufgaben für 170 geladene Gäste und natürlich auch für die Öffentlichkeit vorbereitet.

Der Hohnsensee in Hildesheim war am vergangenen Samstag fest in blauer Hand. Aus dem gesamten Geschäftsführerbereich Braunschweig waren THW-Einheiten angerückt um Gästen von anderen Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Polizei und Rettungs
dienst ihr Einsatzspektrum vorzuführen.
"Wir haben seit der Neukonzeptionierung des THW ein bundeseinheitliches, modulares System, das es uns ermöglicht, genau mit der Stärke, die Sie benötigen anzurücken." Richtet Ralph Dunger, Landesbeauftragter für Bremen und Niedersachsen seine Worte an die Zuhörer. Jeder Ortsverband, der vollständig mit ehrenamtlichen Helfern besetzt ist, besteht aus einem Zugtrupp (TZ), der die Koordination der Einheiten übernimmt und zwei Bergungsgruppen (BGr 1 und BGr 2), die Rettungs- und Bergungsaufgaben verschiedenster Art übernehmen können. Hinzu kommt jeweils eine sogenannte Fachgruppe (FGr), die auf bestimmte Bereiche spezialisiert ist. "Ziel ist es," erläutert Dunger weiter, "in jedem Geschäftsführerbereich mindestens eine der Fachgruppen vorzuhalten." Da das THW eine bundesweit tätige Organisation ist, können aber im Fall der Fälle auch Einheiten aus dem gesamten Bundesgebiet herangeführt werden.
Im Einsatz unterstellt sich das THW normalerweise der örtlichen Einsatzleitung und kann auch nicht von der Bevölkerung direkt alarmiert werden, sondern wird zum Beispiel von der Feuerwehr zur U
nterstützung angefordert. "Das klappte hervorragend!" Hans Wargel Polizeipräsident des Polizeipräsidiums in Göttingen, hat schon gute Erfahrungen mit den Spezialisten in Blau sammeln können: "Beim Großbrand in der Hannöversch Mündener Innenstadt unterstützte uns das THW unkompliziert und schnell, mit dem Einsatzsicherungssystem: Damit ist es möglich, kleinste Bewegungen eines einsturzgefährdeten Gebäudes zu registrieren und Alarm auszulösen, so dass wir ohne Gefahr bereits kurz nach Abschluss der Löscharbeiten mit kriminaltechnischen Ermittlungen beginnen konnten."
Aber nicht nur theoretisch sondern auch bei den Live-Vorführungen konnte das THW überzeugen und begeistern: fast alle Fachgruppen waren vertreten (das Gerät der FGr Wasseraufbereitung ist derzeit in Birma) und zeigten, was in Ihnen steckt. Von Höhenrettung über das fernbedienbare Räumgerät über Elektroversorgung und Rettungshunde war alles vertreten.
Das heimliche Highlight hatte aber den kürzesten Anfahrtsweg: Bei warmen Temperaturen und vor Allem ohne Regen ließen sich viele Gäste mit den Booten der Hildesheimer FGr Wassergefahren über den Hohnsensee fahren.
Text: BÖH THW OV Sarstedt
