THW Helmstedt fährt zur Ausbildung im Harz
„Vertrauen stärken und Schwächen erkennen“-so lautete das Motto des THW Helmstedt am vergangenen Samstag, als man im Rahmen einer standortverlagerten Ausbildung in den Hochseilgarten nach St. Andreasberg (Harz) fuhr. Dort galt es für alle ehrenamtlichen Helfer, Hindernisse zu erklimmen, die verschiedenen Klettertechniken und das dafür benötigte Fachwissen anzuwenden. Doch nicht nur das richtige Knowhow, sondern auch die benötigte Technik war gefragt. Ebenso wurde die richtige Einschätzung der eigenen Kräfte zu einem regelrechten Kraftakt, galt es doch wackelige Hindernisse wie Hängebrücken oder aus Seilen geknüpfte, spinnennetzartige Gebilde nur an einem Drahtseil befestigt und in einer Höhe von sechs Metern, zu überwinden. So wurden die Kameraden untereinander selbst zu Helfern, konnten ihr Vertrauen in einander stärken und auch eigene Schwächen erkennen. Nach einer Fahrt an einem 300 Meter langen Drahtseil trat man den Heimweg an und ließ den für alle gelungenen Tag mit einem gemütlichen Grillabend ausklingen. Als Fazit zogen der Ausbildungsbeauftragte Dirk Höltgebaum und der Zugführer Patrick Töpfer, dass der Teamgeist durch eine solche Veranstaltung definitiv gestärkt worden sei und man anstrebe, eine Ausbildung in so einem Rahmen zu wiederholen.

Bericht und Bild: THW OV Helmstedt
